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Nach der Gründung der Kartäuserordens 1401 diente vorerst der ehemalige Saal des Bischofhofs mit Bänken aus der St. Margarethenkapelle als Kirche. Die Glocke wurde in den Kamin der Küche gehängt. Steine der Margarethenkapelle wurden zum Bau der Kirche gebraucht. Der Strassburger Kartäuser Johannes von Ungarn wurde 1408 zum Bauleiter ernannt. Die Kirche im gotischen Stil wurde mit der Weihe von drei Altären nach achtjähriger Bauzeit 1416 eingeweiht. Der Bau des Kirchendaches hatte von 1410-1414 gedauert. Bei der Eröffnung war die Kirche durch den sogenannten Lettnerbau in einen Mönchschor und eine Laienkirche getrennt. Während der Konzilszeit 1431-1448 wurde die Kirche reich ausgeschmückt. Konzilsteilnehmer stifteten Glasgemälde. Zahlreiche Konzilsteilnehmer starben während des Konzils und wurden in der Kirche begraben. An diese und an andere Gönner erinnern Totenschilde und Grabplatten. Folgende 16 Totenschilde sind erhalten: Totenschilde für Jakob und Burkard Zibol, Bischof von Utrecht, Bischof von Worcester, Bischof von Rochester, Kardinal Curillo, Bischof von Como, Kardinal von Arles (2x), Patriarch von Aquileja, Protonotar Ludwig Potanus, Gallion, Von Wegenstetten, Zscheckenpürlin, Von Sennheim, Schorp und zieren die Seitenwände der Kirche.

| MIETKOSTEN |
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inkl. 100 Stühle |
CHF |
500 |
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Zusatzbestuhlung von 40 Stühlen |
CHF |
100 |
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Orgelnutzung |
CHF |
200 |
.- |
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zusätzliche Proben werktags |
CHF |
200 |
.- |
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