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Das Waisenhaus, seit über 336 Jahren in den Gemäuern
der ehemaligen Kartause (letzte Klostergründung Basels im
Jahre 1401) untergebracht, ist eine Institution der Bürgergemeinde
der Stadt Basel. Von einem Zöglingsheim für herumstreunende Waisenkinder
hat es sich in der langen Zeit seiner Geschichte zu einem nach
modernen sozialpädagogischen Grundsätzen geleiteten
Kinder- und Jugendheim entwickelt. Seit der Helvetik wurden die
neuen Erkenntnisse der Pädagogik und später der Psychologie
Schritt für Schritt umgesetzt.
Die Anstaltsschule wurde 1887 aufgehoben, um den Kindern die
Integration in der öffentlichen Schule zu erleichtern. Schon
1928 wurde das Wohngruppensystem eingeführt. Vielfältige
soziale und familiäre Erschwernisse, aber kaum mehr Tod
eines Elternteiles begründen heute den stationären
Aufenthalt eines Kindes oder Jugendlichen. |
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